Eppinghovener Tor und Althoffstraße

 

Beschreibung:
Das Eppinghovener Tor bildet das westliche Tor zur Altstadt und befindet sich am Anfang der Eppinghovener Straße. Das Tor wird mit seiner heutigen Gestaltung seiner Funktion als Eingang in die Innenstadt nicht gerecht. Im Bürgerworkshop zur Altstadt wurde die städtebauliche Aufwertung der beiden Stadttore Eppinghovener und Walsumer Tor von der Öffentlichkeit gewünscht, nun wird zunächst das Eppinghovener Tor unter gestalterischen und gleichermaßen verkehrstechnischen Ansprüchen umgestaltet. Zudem wird die Vernetzung des Eingangsbereichs in die Altstadt mit verschiedenen räumlichen Anknüpfungspunkten verbessert. Im Bereich Eppinghovener Tor sollen der Rotbachwanderweg mit der Altstadt und dem Burgtheater verknüpfen sowie die Zugänge wahrnehmbarer gestalten werden. Die Maßnahme Eppinghovener Tor umfasst zwei räumliche Teilbereiche. Zum einen wird der Bereich Eppinghovener Straße als Entrée in die Altstadt ausgestaltet und zum anderen werden Fahrbahn und Gehwegbereiche der Voerder Straße in die Kreuzstraße hinein angepasst. Der Radverkehr wird in diesem Bereich dann auf der Straße geführt und dem Fußgänger somit mehr Raum auf dem Gehweg gegeben. Der Eingang in die Altstadt wird mit einer Intarsie aus Klinker als Teppich dargestellt. Auf dem Teppich ist ein Sitzelement verortet, das zum Verweilen am Entrée einlädt. Zusätzlich wird dort eine Stele verbaut, die mit Hinweisen zur historischen Bedeutung des Eppinghovener Tores versehen wird. Die Radabstellbügel werden erneuert, sodass nach Abschluss der Maßnahme statt den heute sieben Einzelbügeln dann neun Doppelbügel zur Verfügung stehen.

Die Maßnahme ist gekoppelt mit der Anpassung der im direkten Umfeld liegenden Althoffstraße. Die Althoffstraße weist funktionale und gestalterische Defizite auf, die nun behoben werden sollen. Kernelement der Maßnahme ist der Ausbau des bestehenden sehr schmalen „Gehwegs“ entlang des Stadtparkes zu einer breiten Promenade. Als weiterer Baustein der Anpassung der Althoffstraße werden verschiedene bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit vorgenommen. Darunter fällt beispielsweise die Verengung der Fahrbahn in mehreren Bereichen, sodass entgegenkommende Verkehre vor der Verengung warten müssen. Zur weiteren Geschwindigkeitsreduzierung werden auf der bebauten Seite der Althoffstraße Pflanzbeete, die in die Fahrbahn hineinragen, angelegt. Die Fahrbahn wird zum Großteil in ihrem jetzigen Zustand belassen und lediglich an zwei Knotenpunkten baulich verändert. Der eine Knotenpunkt bildet den Übergang östlich der Ritterstraße in Höhe des kleinen, dann rückgebauten Kreisverkehrs. Der andere Knotenpunkt verbindet den Stadtpark in Höhe des Burgtheaters mit der Altstadt am Rittertor. In diesen beiden Bereichen wird die Fahrbahn leicht erhöht und zusätzlich in anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster ausgebaut. Durch diese optische und bauliche Veränderung wird ein besonderer Aufmerksamkeitsbereich geschaffen, der zu einer Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit führen soll. Durch die farbliche Gestaltung der Knotenpunkte werden zudem die Wegeverbindungen zwischen Altstadt und Stadtpark bzw. Rathaus gestärkt. Im Bereich des Burgtheaters werden die Beetflächen der Platanen vergrößert, sodass der Erhalt der Bäume langfristig gesichert werden kann. Aus den baulichen Maßnahmen ergibt sich eine Neuordnung der Stellplätze, wobei sich eine Reduzierung der Anzahl nicht vermeiden lässt. Nach Abschluss der Maßnahme stehen in der Althoffstraße 36 komfortabel ausgebaute Stellplätze sowie zwei Behindertenstellplätze zur Verfügung.

 

 

Ziel:
Das Eppinghovener Tor wird entsprechend seiner Bedeutung als Eingangssituation in die Altstadt entwickelt. Zudem sollen verschiedene räumliche Bereiche besser miteinander vernetzt werden. Die Althoffstraße soll funktional, verkehrstechnisch und gestalterisch angepasst und die Eingänge zur Altstadt besser wahrnehmbar gestaltet werden. Ziel ist es auch, einen klaren Rahmen zum Stadtpark zu bilden und den schmalen Gehweg qualitativ und komfortabel auszubauen.

 

Projektstand:
Die Maßnahme befindet sich aktuell in der Umsetzung. Durch das Landschaftsarchitekturbüro LAND Germany GmbH wurde ein Entwurf für die Umgestaltung des Eppinghovener Tors erarbeitet. Die Landschaftsarchitekten von der Planergruppe Oberhausen haben einen Entwurf für die Anpassung der Althoffstraße entwickelt. Beide Maßnahmen wurden im September 2019 politisch beschlossen. Für die Maßnahme „Umgestaltung Eppinghovener Tor und Anpassung Althoffstraße“ wurden im September 2019 Städtebaufördermittel beantragt. Die bauliche Umsetzung soll in Abstimmung mit der Fertigstellung der KTH ab Herbst 2020 erfolgen.

 

 

Eppinghovener Tor aktuellPerspektive zur Umgestaltung der Althoffstraße

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Projektstatus:41aca213ec 
in Entwicklung

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Ansprechpartner

Stadt Dinslaken

Andrea Reinartz
02064/66339 
andrea.reinartz[@]dinslaken.de

Liesa Schroeder 
02064/66427 
liesa.schroeder[@]dinslaken.de

Jana Wandiger
02064/66283
jana.wandiger[@]dinslaken.de

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Gefördert mit Städtebaufördermitteln